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Schwerpunkt der Osteopathie·Sanft · Gewebeschonend · Begleitend.

Säuglings- und Kinderosteopathie

Sanfte osteopathische Behandlung für Säuglinge ab dem 1. Lebenstag und Kinder bis ca. 14 Jahre. Am Standort Lindenthal, durch BAO-zertifizierte Osteopathin Anne Grosse.

Nur Lindenthal

Säuglings- und Kinderosteopathie
Über diesen Schwerpunkt

Was ist Säuglings- und Kinderosteopathie?

Säuglings- und Kinderosteopathie ist eine eigenständige manuelle Behandlungsform, die mit sanften, gewebeschonenden Techniken funktionelle Bewegungseinschränkungen und Spannungsmuster im kindlichen Körper aufspürt und löst. Sie betrachtet den Organismus als Einheit aus Knochen, Muskeln, Faszien, inneren Organen und Nervensystem und geht davon aus, dass eine freie Beweglichkeit aller Gewebe die Voraussetzung für die gesunde Entwicklung und Selbstregulation Ihres Kindes ist. Anwendbar ist sie vom 1. Lebenstag an bis ins Jugendalter (etwa 14 Jahre) und richtet sich an Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und Heranwachsende mit funktionellen Beschwerden, Entwicklungsauffälligkeiten oder Folgen einer belastenden Geburt. Die eingesetzten Techniken sind ausschließlich sanft, druckarm und auf das empfindliche kindliche Gewebe abgestimmt; sie verzichten vollständig auf ruckartige Manipulationen oder hohe Krafteinwirkungen. Kinderosteopathie versteht sich ausdrücklich als ergänzende Therapie zur Schulmedizin: Eine ärztliche Diagnostik und kinderärztliche Betreuung ersetzt sie nicht, sondern sie unterstützt und begleitet diese. Im Therapiezentrum Maliqi am Standort Lindenthal wird die osteopathische Behandlung von Säuglingen und Kindern von Anne Grosse durchgeführt, BAO-zertifizierte Osteopathin und Osteopathische Leitung der Praxis. Ziel jeder Behandlung ist es, dem Körper Ihres Kindes die bestmöglichen Bedingungen zu schaffen, sich aus eigener Kraft zu regulieren, harmonisch zu wachsen und sich altersgerecht zu entwickeln.

Anwendungsbereiche

Für wen geeignet?

KISS-Syndrom

Das KISS-Syndrom (Kopfgelenk-induzierte Symmetrie-Störung) bezeichnet eine funktionelle Bewegungseinschränkung der oberen Halswirbelsäule, die zu einer einseitigen Kopfhaltung, Schiefhaltung des gesamten Körpers, Unruhe und Trinkproblemen führen kann.

Schreibabys / 3-Monats-Koliken

Säuglinge, die über Wochen hinweg untröstlich schreien, leiden häufig unter Spannungen im Bereich von Bauch, Zwerchfell oder Schädelbasis. Eine osteopathische Behandlung kann helfen, diese Spannungen zu lösen und das vegetative Nervensystem zu beruhigen.

Lagedeformitäten (Plagiozephalie)

Bei der Plagiozephalie zeigt sich eine asymmetrische Verformung des kindlichen Schädels, häufig in Folge einer einseitigen Liegeposition oder eines KISS-Syndroms. Sanfte osteopathische Techniken können die Beweglichkeit der Schädelknochen unterstützen und die ausgewogene Kopfdrehung erleichtern.

Spuck- und Reflux-Probleme

Häufiges Spucken und Reflux können mit Spannungen im Bereich von Zwerchfell, Speiseröhre und oberer Halswirbelsäule zusammenhängen. Osteopathische Behandlung zielt darauf ab, diese funktionellen Engstellen zu entlasten und die Verdauungsregulation zu unterstützen.

Asymmetrien nach schwieriger Geburt

Lange Geburtsverläufe, Saugglocken-, Zangen- oder Kaiserschnittentbindungen können beim Säugling zu Spannungsmustern im Schädel, Nacken und Becken führen. Diese werden mit sanften Techniken aufgespürt und behutsam ausgeglichen.

Saug- und Schluckstörungen

Schwierigkeiten beim Stillen, einseitiges Trinken oder ein schwacher Saugreflex können auf Spannungen im Kiefer-, Zungenbein- oder Nackenbereich hinweisen. Eine osteopathische Mitbehandlung kann die orofaziale Koordination verbessern und ergänzt die stillberaterische Betreuung.

Wachstumsschmerzen

Nächtliche Bein- oder Gelenkschmerzen im Wachstumsalter können durch Spannungen in Faszien, Muskulatur und Bindegewebe verstärkt werden. Osteopathische Techniken können diese Spannungen lösen und das harmonische Wachstum unterstützen.

Konzentrations- und Verhaltensauffälligkeiten (Kinder ab 6)

Schulkinder mit Unruhe, Konzentrationsschwierigkeiten oder Kopfschmerzen profitieren häufig von einer Entlastung der Schädelbasis, der Halswirbelsäule und des vegetativen Nervensystems. Die Behandlung versteht sich als ergänzende Maßnahme zur kinder- und schulärztlichen Abklärung.

Begleittherapie bei ADHS

Kinderosteopathie ersetzt keine ärztliche oder psychotherapeutische Behandlung von ADHS, kann jedoch begleitend dazu beitragen, körperliche Spannungsmuster zu lösen, die Körperwahrnehmung zu verbessern und das vegetative Gleichgewicht zu unterstützen.

Behandlungsablauf

So läuft eine Sitzung ab

Erstgespräch + Anamnese

Im Erstgespräch (etwa 45 Minuten) besprechen wir den Schwangerschafts- und Geburtsverlauf, die bisherige Entwicklung Ihres Kindes, aktuelle Beschwerden sowie ärztliche Vorbefunde. Anne Grosse nimmt sich Zeit, Ihr Anliegen einzuordnen, das Kind in Ruhe zu beobachten und gemeinsam mit Ihnen sinnvolle Behandlungsziele festzulegen. Bringen Sie gern das gelbe Untersuchungsheft mit.

Sanfte manuelle Behandlung

Die eigentliche osteopathische Behandlung dauert etwa 30 bis 40 Minuten und erfolgt vollständig schmerzfrei mit sehr leichten, gewebeschonenden Handgriffen. Säuglinge liegen meist auf einer Liege oder auf Ihrem Schoß, ältere Kinder werden altersgerecht in die Behandlung einbezogen. Ziel ist es, funktionelle Bewegungseinschränkungen zu lösen und die Selbstregulation des Körpers anzustoßen.

Beobachtungs- und Reaktionsphase

Nach jeder Behandlung benötigt der kindliche Organismus Zeit, die gesetzten Reize zu verarbeiten. Typischerweise empfehlen wir eine Pause von ein bis drei Wochen, in der sich Veränderungen im Verhalten, Schlaf, Trinken oder in der Bewegung Ihres Kindes zeigen können. Notieren Sie gerne Ihre Beobachtungen, damit wir sie beim Folgetermin gemeinsam einordnen können.

Folgetermine

Wie viele Sitzungen sinnvoll sind, hängt vom Beschwerdebild und vom Ansprechen Ihres Kindes ab. In vielen Fällen genügen typischerweise ein bis drei Sitzungen, um eine deutliche Veränderung zu erreichen. Bei komplexeren Themen oder begleitend zur Entwicklung kann eine längerfristige Begleitung sinnvoll sein. Das weitere Vorgehen besprechen wir nach jeder Behandlung individuell mit Ihnen.

Bewegtbild

Säuglings- und Kinderosteopathie — Eindrücke in Bewegung

Kurze Einblicke aus dem Praxisalltag und aus laufenden Sitzungen.

Therapie für Kinder — wie wir die ersten Termine gestalten.

1.6.2026
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Häufig gestellt

Häufige Fragen

Ab welchem Alter ist Kinderosteopathie geeignet?

Kinderosteopathie ist bereits ab dem 1. Lebenstag anwendbar und eignet sich für Säuglinge, Kleinkinder, Kinder und Jugendliche bis etwa 14 Jahre. Gerade in den ersten Lebenswochen ist eine osteopathische Untersuchung sinnvoll, wenn die Geburt belastend war oder Ihr Baby auffällige Spannungs- oder Haltungsmuster zeigt. Die eingesetzten Techniken sind in jedem Alter sanft und auf das empfindliche kindliche Gewebe abgestimmt.

Wie viele Sitzungen sind nötig?

In den meisten Fällen sind ein bis drei Sitzungen ausreichend, um eine spürbare Veränderung zu erreichen. Säuglinge mit akuten funktionellen Beschwerden reagieren häufig bereits nach der ersten Behandlung; bei komplexeren oder länger bestehenden Themen können weitere Termine sinnvoll sein. Zwischen den Sitzungen liegen typischerweise ein bis drei Wochen, damit der Körper Ihres Kindes ausreichend Zeit zur Reaktion hat.

Was kostet eine Sitzung Kinderosteopathie?

Kinderosteopathie ist eine privatärztlich abgerechnete Leistung. In Leipzig liegen die Kosten für eine Sitzung typischerweise zwischen 70 und 110 Euro, je nach Behandlungsdauer und Aufwand. Da wir Preise individuell und transparent kalkulieren, nennen wir Ihnen die exakten Kosten gern auf Anfrage telefonisch oder bei der Terminvereinbarung.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten?

Viele gesetzliche Krankenkassen beteiligen sich im Rahmen ihrer Satzungsleistungen anteilig an osteopathischen Behandlungen, häufig pro Sitzung und mit jährlicher Obergrenze. Private Krankenkassen übernehmen die Kosten in der Regel vollständig oder größtenteils, ebenso die meisten Heilpraktiker-Zusatzversicherungen. Wir empfehlen, vor der ersten Behandlung direkt bei Ihrer Krankenkasse nachzufragen, welche Bedingungen für eine Erstattung gelten.

Wie schnell zeigt sich eine Wirkung?

Viele Eltern berichten, dass sich bereits in den Stunden bis Tagen nach der ersten Behandlung Veränderungen zeigen, etwa eine entspanntere Körperhaltung, ruhigerer Schlaf, besseres Trinken oder weniger Schreiphasen. Manche Kinder reagieren zunächst etwas müder oder unruhiger, bevor sich die positive Wirkung einstellt. Eine abschließende Einschätzung lässt sich meist nach ein bis drei Wochen treffen.

Ist Kinderosteopathie sicher für Säuglinge?

Ja. Die in der Säuglings- und Kinderosteopathie eingesetzten Techniken sind ausgesprochen sanft, druckarm und speziell auf das empfindliche kindliche Gewebe abgestimmt. Es kommen keine ruckartigen Manipulationen oder hohen Krafteinwirkungen zum Einsatz. Voraussetzung für die hohe Sicherheit ist eine fundierte Zusatzqualifikation in Kinderosteopathie sowie eine sorgfältige Anamnese, in der ärztlich abklärungsbedürftige Beschwerden erkannt und entsprechend weitergeleitet werden.

Was sollte ich zur ersten Sitzung mitbringen?

Bringen Sie bitte das gelbe Kinderuntersuchungsheft sowie alle relevanten ärztlichen Vorbefunde, Ultraschall- oder Hüftbilder mit. Hilfreich ist außerdem eine kurze Notiz zum Schwangerschafts- und Geburtsverlauf sowie zu den aktuellen Beschwerden. Für Säuglinge denken Sie gern an Wechselwindeln, ein Tuch und eine Schnullerflasche oder Stillmöglichkeit; ältere Kinder kommen am besten in bequemer Kleidung.

Wer behandelt mein Kind?

Die Säuglings- und Kinderosteopathie im Therapiezentrum Maliqi wird von Anne Grosse durchgeführt, BAO-zertifizierter Osteopathin (Bund deutscher Osteopathen) und Osteopathischer Leitung der Praxis. Anne Grosse behandelt ausschließlich am Standort Lindenthal und verfügt über eine fundierte Zusatzqualifikation für die Arbeit mit Säuglingen, Kindern und Jugendlichen.

Was ist der Unterschied zur Säuglingsphysiotherapie?

Die Säuglingsphysiotherapie, etwa nach Vojta oder Bobath, arbeitet überwiegend mit gezielten Bewegungsreizen und Lagerungen, um motorische Entwicklungsschritte zu fördern. Die Kinderosteopathie hingegen sucht und löst mit sanften manuellen Techniken funktionelle Spannungsmuster in Geweben, Gelenken und Faszien. Beide Verfahren ergänzen sich häufig sinnvoll und schließen einander nicht aus.

Brauche ich eine Überweisung vom Kinderarzt?

Eine Überweisung ist nicht zwingend erforderlich, da Kinderosteopathie eine privatärztliche Leistung ist. Empfehlenswert ist sie dennoch: Eine kinderärztliche Abklärung stellt sicher, dass keine behandlungsbedürftige Grunderkrankung übersehen wird. Mit Ihrem Einverständnis stimmen wir uns gerne mit dem behandelnden Kinderarzt oder der Kinderärztin ab, um Ihr Kind bestmöglich gemeinsam zu begleiten.

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Diesen Schwerpunkt bieten wir ausschließlich an unserem Standort Lindenthal an, Zur Lindenhöhe 1 04158 Leipzig.

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